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Chronik

Hinweis: Die im Folgenden genannten Zahlen, Daten, Fakten und Formulierungen stammen aus Artikeln der Betriebszeitung „WF-Sender“ des VEB Werk für Fernsehelektronik Berlin/WF.

1963

Zehn Trägerbetriebe (u.a. WF) organisieren über die TSG Oberschöneweide ein reges sportliches Treiben, u.a. auf dem Sportplatz „Birkenwäldchen“, im Ruderobjekt „Hahnsmühle“ und den KWO- bzw. Afo-Kegelbahnen.

1965

Am 18. Juni führt die TSG Oberschöneweide auf dem Marktplatz Oberschöneweide wieder ihr traditionelles Sportfest mit Umzug und zahlreichen sportlichen Leckerbissen (Radrennen, Handball, Boxen, Judo u.a.) durch.

Am 25. September findet ein großes WF-Sportfest auf dem KWO-Sportplatz an der Wuhlheide statt. Der Kampf um Sekunden und Zentimeter klang aus mit einem zünftigen Sportlerball im WF-Kulturhaus.

1966

Am 24. Juni findet das Sportfest auf dem Marktplatz von Oberschöneweide im Zeichen der Vorbereitung auf die zentrale Kinder- und Jugend-spartakiade statt.

Die Sektion Rudern, Abt. Wuhlheide der TSG Oberschöneweide, konnte durch ihre vorbildliche Arbeit befähigte Wettkampfsportler zum TSC delegieren

1967

Die Fußballer beklagen, dass es ihnen an Funktionären und Betreuern fehlt, die selbst nicht mehr aktiv Sport treiben und die mithelfen würden, die Geschicke der jungen Sektion zu leiten.

Die Radsportsektion verweist in einem Artikel anlässlich der „XX.“ Internationalen Friedensfahrt, dass so bekannte Rennfahrer wie das ehemalige Mitglied der siegreichen Mannschaft der Bulgarien-Rundfahrt Hans Schneider und der mehrmalige Deutsche Sprintermeister Jürgen Geschke aus ihren Reihen hervorgegangen sind. Das Training fand damals für Radsportbegeisterte Jungen auf der Radrennbahn Weißensee statt.

Auf dem Gelände An den Bänken 44 in Rahnsdorf werden u.a. 40 Schüler als Kaderreserve im Segeln für das Berliner Revier betreut. Die Besten erhalten eine Delegierung zum Berliner TSC.

1968

Auszug aus der Ausschreibung für die WF-Olympiade:

„Wir haben nach dem festgelegten Abgabetermin für die Meldungen einen Blick in die Meldelisten der AGL geworfen. Erfreulich dürfte das Resultat der Meldungen für die WF-Olympiade nach diesen ersten Ermittlungen der Gewerkschaftsleitungen nicht sein und auf keinen Fall dem großen und nachhaltigen Sportinteresse unserer Kollegen entsprechen“. Es wurde aber alles gut!

1970

Die WF-Olympiade im Birkenwäldchen war mit mehr als 700 Sportbegeisterten der bisher größte Erfolg. Veteranen, Werktätige von WF mit Familienangehörigen, ja selbst Patenkinder der sozialistischen Kollektive beteiligten sich an den vielen sportlichen Disziplinen. „Es war eine Massensportbewegung, wie wir sie uns öfter wünschen“ (Franz Dünsch, Sportbeauftragter der Betriebsgewerkschaftsleitung).

1972

Am 13. April übergab Manfred v. Brauchitsch, bekannter Rennfahrer vergangener Jahre und aktiver Friedenskämpfer, in seiner Eigenschaft als Präsident der Gesellschaft zur Förderung des Olympischen Gedankens in der DDR dem VEB Werk für Fernsehelektronik die Mitgliedsurkunde. Mit dieser Urkunde wurde die vorbildliche Unterstützung des olympischen Gedankens gewürdigt.

Ausgehend von den hervorragenden Leistungen der DDR-Olympiakämpfer in München bewarben sich am 16. September mehr als 1000 Kolleginnen und Kollegen bei wunderschönem Wetter auf der idyllischen Anlage des Sportplatzes Birkenwäldchen bei der IV. WF-Olympiade um den Meistertitel in einer Vielzahl von Disziplinen.

1973

Zu Ehren der X. Weltfestspiele findet am 2. Juni ein Festival-Meilenlauf über die Distanz von 1973 m statt.

Am 15. November wird das Tischtennisturnier der Tausend (TTT) im WF zu Ehren des 25. Jahrestag der DDR eröffnet.

1975

Am 28. Mai wird die BSG Fernsehelektronik mit folgenden Sektionen gegründet:

  • Allgemeine Körperkultur
  • Rudern
  • Segeln
  • Gymnastik
  • Volleyball
  • Tischtennis
  • Fußball

BSG-Vorsitzender wurde Siegfried Brunn.

Die BSG wird sich dem Leistungsstreben ihrer Mitglieder, dem Kinder- und  Jugendsport und dem Freizeit- und Erholungssport widmen.

Die BSG-Fußballmannschaft gewinnt das erste Punktspiel gegen den Absteiger aus der 1. Kreisklasse SG Grün-Weiß Baumschulenweg mit 2:1!

Durch die Ruderer wurden Werterhaltungsarbeiten am Objekt Hahns Mühle in Höhe von 58.900,- Mark geleistet.

1976

Bilanz nach einem Jahr BSG:

„Mit Stolz können wir feststellen, dass die BSG des WF im zurückliegenden Jahr ihre Rolle als Initiator und Organisator des Sportes für die gesamte Belegschaft des Betriebes, sei es auf dem Gebiet des Massensportes oder des Wettkampfsportes, gerecht geworden ist.

Am 26. August werden die Sektionen Kraftsport, Judo und Handball gegründet.

1978

Anlässlich des 30. Gründungstages der demokratischen Sportbewegung in der DDR zieht die BSG eine positive Bilanz.

1979

Am 2. März wird die BSG für die vorbildliche Erfüllung der Wettbewerbsverpflichtungen in der „Sportstaffette DDR 30“ und dem Jahressportplan vom DTSB-Präsidenten Manfred Ewald mit dem Titel „Vorbildliche Sportgemeinschaft des DTSB der DDR“ ausgezeichnet.

1983

Bildung neuer Sektionen wie Ringen und Federball.